Die Mala – der indische Rosenkranz

Mala - Schmuck by Jane MünchenEin paar Worte über meine Malas

Ich mache schon seit vielen Jahren Modeschmuck und bin immer ganz erstaunt, dass immer wieder neue Farben Formen und Ideen auftauchen. Vielleicht sind all diese „neuen Dinge“ die mich so ins Staunen versetzen auch schon immer da und warten nur geduldig auf mich. Ein Gedanke,  der mir eigentlich so am besten gefällt. Ich bin mir fast sicher dass meine handgemachten Malas schon lange, lange auf mich gewartet haben, um mit mir auf Entdeckungsreise zu gehen. Die Mala- der indische Rosenkranz habe ich den Titel genannt, damit man sich etwas mehr darunter vorstellen kann.

Was ist es und was mache ich damit?

 Malas sind indische Gebetsketten, wir könnten Sie jetzt ungefähr mit dem Rosenkranz vergleichen. Eine klassische Mala besteht aus 108 Perlen und einer Meru, bedeutet Berg oder Weltenberg (die größte Perle wird auch Krishna-Perle genannt). Bei der genauen Anzahl gibt es verschiedene Meinungen, übrigens wie auch beim Rosenkranz, einmal sind es 108 Perlen plus Meru und ein andermal sind es mit Meru zusammen 108 Perlen. Meine klassischen Gebetsketten bestehen, wer sich das Nachzählen sparen möchte, aus 108 Perlen plus Meru (ist bei mir nicht immer eine Perle, sondern auch mal ein Peacezeichen). Mit jeder Perle wird ein Mantra (heiliges Wort,Satz,Wortbegleiter) z.B. im Stillen oder im Singen wiederholt . Wenn man die große Perle erreicht so ist das Mantra vollkommen.

 

Ein paar Zutaten

Ich fertige sie aus Mineralienperlen, meistens kann ich auch dazuschreiben, um welches Mineralienperlchen es sich da grade handelt. Allerdings bin ich oft auf Flohmärkten unterwegs und kaufe Perlen auf, die ich einfach nicht bestimmen kann. Bei mir fallen sie dann einfach unter die Kategorie wunderschön wie alle. Zwischen jeder Perle ist ein Knoten, damit die Perle festgehalten wird und es erleichtert das Gebet, wenn die Perle nicht wegrutscht.

Am Ende oder Anfang einer jeden handgemachten Kette habe ich als Meru eine Perle oder ein Peacezeichen und eine Quaste befestigt. An der Quaste befindet sich dann noch ein echtes Silberelement. Manchmal sind noch andere Silberelemente eingearbeitet. Ich binde oder flechte die Quaste was ich nicht nur schön, sondern auch nützlich finde, weil sie sonst die Form so schnell verliert und „puschelig“ wird. Wer mag, kann ja einfach aufmachen :o). Manche sind aber ganz ohne, da baumelt dann ein Anhänger aus Silber oder einem anderen Material dran.

Eine handgemachte Gebetskette wird mit viel Liebe gefertigt und sollte mit viel Liebe getragen oder behandelt werden, in allem steckt Göttlichkeit.

Viel Freude beim Entdecken und sich verlieben.

Namasté

Jane – Be your dream – München

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