Extremely Tree Hugging oder der Frühling naht

Warum es so wichtig für uns ist einen Baum zu umarmen

Woanders sein heißt, wer Anders sein

Blick aus dem Fenster…Minze und Rosmarin grünen schon…am Boden lauert der große Topf…noch leer

Ich habe gestern am 16. März meine ersten kleinen Blumen und Gewürze auf meinen Balkon in Tours gestellt, gepflanzt. Das ist natürlich sehr gewagt, wenn man aus München kommt, und die ganze Pflanzerlgeschichte erst f r ü h e s t e n s Ende April losgeht.

Ich war auch voll aufgeregt und bin sehr zaghaft aufgetreten ;o). Das Wetter ist hier wirklich milder, mir ist hier ständig zu „WARM“!!!!! bitte notieren. Allerdings hat mich eine Yogini letzten Samstag aufgeklärt, dass es auch für Toursverhältnisse zu warm wäre, ooooch tja, ich nehme das jetzt mal als Geschenk.

Das Münchner Kindl freut sich jedenfalls, schwingt sich auf seine Rostinante  (mein Fahrrad) und saust los, Blumen holen. Natürlich muss der Herr Gemahl mit, weil das mit der Kommunikation zwar schon gut ist, aber besser sein könnte. Übrigens im Supermarkt Blumenerde kaufen, die Dame an der Kasse hat immer tierisch Spaß daran mich zu sehen, und iiiiiimmmmmer gibt es mindestens einen Slapstick der passiert. Heute habe ich eine Rubbelkarte bekommen (natürlich mit Anweisung, qoui?  Bien,merci ;), super 3 Richtige eine Packung böse Würstl gewonnen für die Fr. Veggie „harhar“ ;o))))))) …..

Zurück zum Baum umarmen

Ich erinnere mich (oh je das geht ja los wie mit dem Karamellbonbon), dass ich dem Laurent im Englischen Garten mal gesagt habe, er solle Schmiere stehen, weil ich sofort einen Baum umarmen musste. Und es tat so guuuuut und natürlich sind ein paar Fahrradfreunde vorbeigeradelt und haben milde gelächelt.  Aha sagte die Gedankenblase, eine Baumhuggerin, arme Sockin, kein Garten, kein Balkon.

Dann war ich in der glücklichen Lage, mich bei meiner Schwester im Garten auszutoben, Bäume zu huggen, mich in Erde zu wälzen. Modern gesagt:  #Wurzelfalle#FliegeimGlas#Blauerfleck#ArmeviebrierennachRasenmähen#CoolimPool#Glück#.

Warum also all das?

Es geht um die Erdung, das Verwurzeln das Ankommen und einen Platz haben. Der Baum ist das beste Beispiel, er ist feste verwurzelt, wächst aber trotzdem oder grade deswegen dem Himmel entgegen. Während er wächst, werden die Wurzeln stärker, stabiler, um weiter dem Licht entgegenzuwachsen.  Unser kleiner Balkon ist für mich der Ort an dem ich symbolisch meine Wurzeln habe, mein Ort an dem ich in der Erde wühle und mich einfach wieder mal erden kann. Wir haben hier in Tours einen Baum, dem müssen viele auf einmal huggen so schön groß ist der, der hat Wurzeln von denen wir lernen können. Erden ist ein großes Thema im Yoga, wieviele Haltungen haben mit einem guten stabilen Stand, Sitz oder Lage zu tun…hmmmm viele, alle?

Let’s go, and hug a tree, it´s springtime :o))))))

Gut geerdet muss man sein, dann wächst man in den Himmel rein…oder so :o)

Es tut gut und ist gleichzeitig manchmal eine echte Herausforderung nicht in seiner „Rolle“ zu sein, mit ein paar Worten Französisch die immer zu wenig sind, aber 1000 % „Lachen“ und meinem geliebten Laurent und geliebten Yoga da sind auch meine Wurzeln….yeahhh.

Bevor dir jetzt Efeu um die Beine wuchert, habe eine tolle Zeit bis zum nächsten Blogtermin ;o) und genieße den Frühlingsanfang.♥♥♥

BIG HUG

namasté

Jane

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