Die Touris in La Rochelle – au bord de la mer

Der Tag am Meer

Der Tag am Meer hätte auch gerne 2 Tage sein können ;o)

La Rochelle eine gute Idee, wenn das Schloss zu klein wird

Schön langsam wird es übersichtlicher mit den Besuchen der Schlösser, genau gesagt sind es noch 3 die wir besuchen möchten. Damit jetzt mal keine Langeweile aufkommt, da gibt es noch viele viele Schlösser, Burgen Festungen, klar doch.  Aber, jetzt wird es wärmer und die Ferienzeit und Feiertage sind da, das heißt im Klartext, dass man am besten die Polonaise Blankenese durch die königlichen Hallen aufführt. Wohl gemerkt die klassische Polonaise hat mit der musikalischen Faschingsdanceschlange nichts gemein, fast nichts. Das schlaue Internet sagt, dass dieser anmutige Reigen, majestätisch und würdevoll nach bestimmten Figuren, zu einer  Musik im Polonaise-Rhythmus getanzt wurde. Am Meer ist da dann doch noch ein bisserl  „Meehr“ Platz.

Zwischen Frostbeule und Brandblase – immer noch April

La Rochelle,  was so viel bedeutet wie der kleine Felsen, liegt westlich von Tours direkt an der atlantischen Küste.  Das bedeutet  für uns zweieinhalb Stunden mit dem Zug, was wirklich schnell rum ist, wenn man im April trotz herrlichem Sonnenschein, eine dicke Jacke dabei hat (frieren und warten ist fies). Laurent hatte mir noch einen dicken Schal zu Hause aufgeschwatzt, weil ich schon fast in Flipflops losgezogen bin. Ich mag da jetzt weiter nicht drauf eingehen, dass der Herr Gemahl Recht hatte, jaaaaah, gut jetzt.  Ab 14:00 sind wir dann fast zerschmolzen, aber nur in der Sonne ;o).

Zum dahinschmelzen schön…Schal, nein danke

La Rochelle – wer war zuerst da?

Also, das kennen wir schon aus Tours, erst die Gallier die sich hier Santonen nannten, und dann kamen die Römer. Hier wurde zuerst mit Wein und Salz gehandelt.

Wehrturm im Hafen

Man geht davon aus, dass die Gründung der Stadt ungefähr im 10. Jahrhundert liegt, schriftlich erwähnt wird es jedoch erst 1140.  Es heißt eine Gruppe von entflohenen Sklaven, die Colberts, schlossen sich den hier schon siedelnden Alanen an, später kamen noch die Templer hinzu und im 12. Und 13. Jahrhundert wurde der Hafen zum größten der Atlantikküste ausgebaut.

Teil der Festung

Natürlich, weil es in der Geschichte immer irgendwie wild zugeht,  erfährt man über Kriege, Seeschlachten, Belagerungen…etc. da gibt es viele tolle Bücher drüber.

Im Hafen der Ruhe – angekommen

Wenn man gemütlich im Hafen, der von einer Festung umgeben ist, umherspaziert, dann ist von der Unruhe und den sehr bewegten Zeiten nichts zu spüren. Die Sonne lässt das Meer glitzern, man hört die Geräusche von den Masten der Boote. Wenn grade Zeit zum Mittagessen ist, das geschäftige Klappern von Besteck und Geschirr. Wir sind lange am Ufer entlanggewandert, das heißt guter Schuh macht happy Fuß. Unbedingt ansehen die Große Hafenuhr, das Rathaus, den Markt und die Markthallen, den Wehrturm, die Kathedrale Saint-Louis, die Kirche Saint-Sauveur…etc.

In den Arkaden kann man shoppen, essen, essen, shoppen…

Bis bald und vielleicht planst du ja schon deinen nächsten Urlaub in Frankreich – gute Idee, ist wirklich sehr schön hier :o)

Horloge im Hafen

Herzlich grüßen, heute wieder aus Tours

Jane & Laurent (der immer die Fotos macht und diese auch bearbeitet – merciiiiii)

Schreibe einen Kommentar