Die Touris in Chenonceau…Mitten im Frühling

Wir waren wieder mal auf Tour um Tours

Heiß oder Kalt – April halt

Gestern war ein unglaublich schöner Samstag, im ganz frischen April. Und weil man dem Wetter im April nicht über den Weg traut, zieht man sich mindestens ein Kilo Kleidung zu viel an. Was macht das Kilo dann auf Schritt und Tritt, genau, es macht sich bemerkbar. Aber da man ja den Zwiebellook aus München mitgenommen hat, weiß man wenigstens halb, wie es funktioniert ;o).

Einfach immer wieder atemberaubend schön – Natur und Schloss

Schlamperei macht manchmal Sinn – nur manchmal

„Schönosoo“ – das nur für alle, die so gar nicht wissen wo sie bei dem Wort anfangen sollen, ich zum Beispiel. Spricht man es schlampig aus, merkt keiner, dass man es echt noch nicht so drauf hat – ich zum Beispiel ;o). Aber ich habe etwas verstanden, wenn die Leute merken, dass man sich echt Mühe gibt, ist das Eis gebrochen. Ich hatte vor kurzem einen Sprachkurs bei der jungen, extrem sympathischen Dame an der Kasse bei Mr. Bricolage, ich wollte Nadeln kaufen „aiguille“, sie hat mir 10 x (mindestens) das Wort vorgesagt – wow. Wenn ich es schlampig ausspreche, funktioniert es – manchmal.

…einfach schönosoo….

A propos Schloss

Also, das wundervolle Schloss mit dem noch tolleren Namen ist ca. 30 Minuten mit dem Bummelzug entfernt. Und das ist wirklich so toll, wenn man im Frühling ins Grüne fährt, es kann gar nicht langsam genug sein, weil so schön. Irgendwie wird das Wasserschloss erst ab der ersten Hälfte des 16. Jh. interessant. Erwähnt wird Chenonceau erstmals im 13. Jh. hier gab es eine mittelalterliche Burg der Familie Marques und eine Wassermühle, die eigentlich, so wie ich es verstanden habe, der Grundstein für das Schloss waren.

Viel Geschichte zwischen zwei Ufern

Dieses Schloss wird als eines der feinsten, elegantesten und originellsten beschrieben. Es ist sehr beeindruckend, dass das Schloss einen kompletten Fluss überbrückt.

Schloss der Damen

Das Aussehen und Schicksal wurde überwiegend von Damen wie Diane de Portiers, Katharina von Medici, Louise Dupin und Marguerite Pelouze bestimmt. Es hat so eine Leichtigkeit und die Räumlichkeiten sind mehr auf gesellschaftliche Zusammenkünfte ausgerichtet – diente aber im Krieg auch als Krankenhaus. Das Schloss ist umgeben von Gärten, einem Labyrinth und etwas Platz und Raum zum Träumen.

Leider könnt ihr es nicht riechen, aber die Blumen sind ein Nasenschmaus ;o)

Ein perfekter Tag, im Frühling, den wir gerne teilen.

Big drück von den Touris.

Jane und Laurent

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